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Unterstützung von lokalen Gruppierungen, die extensive Landwirtschaft betreiben |
Unser Ziel ist es, die Aufforstungs- und Bepflanzungsarbeit der lokalen Gruppierungen (v.a. Frauengruppen, aber auch Familien und Genossenschaften) aus den Nachbardörfern zu begleiten. Diese Gruppierungen engagieren sich in ihren Dörfern für den Anbau einheimischer Nutzpflanzen, deren Verarbeitung ihnen die Existenz sichern hilft. |
Im dörflichen Kontext gibt es Mischformen der extensiven Nutzung, von gemeinschaftlich bewirtschafteten Zonen (Weide und Futterpflanzen, Sammelreviere für z.B. Kinkeliba und Kel, sowie Holzernte) bis zu regenzeitlich genutzten Feldern, auf denen Nutzpflanzen mit kurzer Vegetationszeit angebaut werden (z.B. Hirse, Hibiskus, Wassermelonen oder Erdnuss). Sahel Vert bietet Informationen und Unterstützung für eine nachhaltige und rentable Bewirtschaftung (Mischkulturen, Mulchwirtschaft, bodenverbessernde Pflanzen usw.). Da die Wasserverhältnisse auf familialen Parzellen oft prekär sind, gibt das Revitalisierungsmodell Anleitung, welche Pflanzenarten ohne Bewässerung und in Abhängigkeit der Bodenqualität geeignet sind. |
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| Schutz | Neben dem Aufbau nutzbaren Wissens wird ein Umdenken im Umgang mit natürlichen Ressourcen angestrebt. Als Mittel dienen mittelfristig lokale Konventionen. | Durch die Verbindlichkeit der Lokalen Konvention erhalten sowohl die Behörden als auch die Dorfbevölkerung ein Instrument, mit dem sie die Ressourcen mit rechtlichen Mitteln schützen und Verstösse ahnden können. Die Umsetzung der Lokalen Konvention ist mit Aufklärung und Schulung gleichermassen der Behörden und der Dorfbevölkerung verbunden. In diesem Bereich besteht bereits Kooperationen. | |
| Einbezug in Poduktion und Nutzung von Saatgut | In regenzeitlichen Feldbau fehlt es oft an Saatgut, insbsondere von guter Qualität. Hier sichert das Projekt Sahel Vert die Versorgung mit Saatgut und bezieht die lokalen Bauern mit ein. | Das im Aufbau begriffene Netzwerk von Vertragsbauern liegt in Westsenegal (vor allem Regionen Dakar, Thiès, Dioubel, Fatick, Kaolack). Die Vermehrung von Saatgut über mehrere Generationen sichert den Bauern der Regionen eine sichere Versorgung mit Qualitätssaatgut auch in wirtschaftlich und klimatisch schwierigen Phasen. | |
| Verarbeitung und Vermarktung | Hier geht es um die kurzfristige, aber gleichwohl nachhaltige Optimierung in der Nutzung des aktuellen, noch vorhandenen Bestands an Wildpflanzen. | Hier geht es vor allem um bessere Verarbeitung und lokale Vermarktung, aber auch um die Erschliessung überregionaler und internationaler Märkte für spezifische Produkte. |